»Urteil des Paris«

"Urteil des Paris",
Paris - Höhe 20 cm

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Urteil des Paris
Alle Götter sind zur Hochzeit des Peleus und der Thetis eingeladen, ausgenommen Eris, die "Göttin der Zwietracht". So beleidigt, wirft sie von der Tür aus einen goldenen Apfel mit der Aufschrift "Für die Schönste" unter die feiernden Götter des griechischen Olymps. Daraufhin kommt es zum Streit zwischen Aphrodite, Pallas Athene und Hera, wem dieser Apfel gebühre. Zeus als höchste olympische Instanz zieht sich aus der Affäre und legt das Urteil in die Hand eines Sterblichen: Er bestimmt den unschuldigen Jüngling Paris, den schönen, wenngleich verstoßenen Sohn des trojanischen Königs Priamos und der Hekabe als Schiedsrichter. So trägt er Hermes auf, die Göttinnen zum Königssohn Trojas zu bringen, damit dieser entscheide. Um den Prinzen für sich zu gewinnen, versucht jede der Göttinnen, ihn zu bestechen, und bietet ihm einen Preis an. Hera verspricht ihm Macht, Athene verspricht Weisheit und Aphrodite Liebe. Aphrodite kann das Urteil für sich entscheiden, als sie ihm als Bestechung die schönste Frau der Welt bietet. Jene Helena jedoch war bereits mit Menelaos, dem König von Sparta, verheiratet. Dieses Versprechen und der zur Erfüllung notwendige Raub der Helena soll der Auslöser des Trojanischen Krieges gewesen sein.