Kati Zorn eine großartige Chronistin unserer Zeit Eindeutig zweideutig - lasziv, skurril, heiter, amüsant, frivol - seit über 20 Jahren erschafft die in Cursdorf in Thüringen lebende und arbeitende Porzellanbildhauerin Kati Zorn einzigartige Porzellanplastiken. Kati Zorn versteht es meisterlich, die großen, allgemeingültigen Gefühle, wie Liebe, Lust, Freude, Trauer und Melancholie in einzigartigen Porzellanfiguren festzuhalten. Ihre Arbeiten zeigen Charaktere, mit all ihren Schwächen, Stärken oder liebenswerten Unzulänglichkeiten. Jedes Objekt trägt die unverkennbare Handschrift einer leidenschaftlichen Künstlerin mit Sinn für Pathos und Humor, jedes Objekt ist provokant, aber charmant, vielschichtig und tiefgründig. Kati Zorns Stil ist unverwechselbar und zeugt vom Können einer herausragenden Porzellanbildhauerin. Sie schafft es immer aufs Neue, den Betrachter mit den spannenden Geschichten, die Ihre bezaubernden Akteure und einzigartigen Objekte erzählen zu fesseln.

Dr. Sabine Zehentmeier (Deutsches Porzellanmuseum Hohenberg an der Eger)

 

Kati Zorn Sie ist bei den Künstlern, die sich in Deutschland der klassischen Arbeit mit dem Porzellan verschrieben haben, die absolute Ausnahme und die ungekrönte Königin: 1962 in Jena geboren, erlernte sie ihr Handwerk als Figurenmodelleur u.a. in der Porzellanmanufaktur Meissen. Nachdem sie ihr Talent 17 Jahre lang in den Dienst der "Aeltesten Volkstedter Porzellanmanufaktur" gestellt hatte, lebt und arbeitet sie seit 2000 als freischaffende Künstlerin in Cursdorf, Thüringen. Ihre beschwingten frechen Skulpturen, jede einzeln von Hand bemalt, bilden einen wunderbaren Kontrast zur etwas biedermeierischen Porzellan- Kultur der bekannten "Marken".

Wolfgang Grätz Büchergilde Frankfurt a.M.